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Infos zum Thema: Praktikum |
In der Vorlesung wird mehrere Stunden über Freuds Orale Phasen doziert, im
Seminar kommen ausschließlich Theorien der Sozialwissenschaften zu Wort und die
BWL-Hausarbeit ist auch nicht so wirklich griffig? Dann könnte es höchste Zeit
für einen kleinen Realitätscheck sein.
Wer erlerntes Wissen auch einmal ganz
pragmatisch umsetzen möchte, der ist in einem Praktikum bestens aufgehoben.
Je nach Studienordnung kann dies sogar vorgeschrieben sein (beispielsweise bei
einem FH-Studium), empfohlen wird es aber in den meisten Fällen. Nicht immer
kann das Praktikum jedoch in die Studienzeit verlegt werden; oftmals müssen die
Semesterferien hierfür herhalten. Gut bezahlt ist die Zeit in aller Regel auch
nicht - Ausnahme sind hier bereits gut qualifizierte Studierende, die eventuell
kurz vorm Abschluss stehen oder bereits eine vorherige Ausbildung in dem
gewünschten Bereich vorweisen können.
Dabei sollte man seine Fähigkeiten
realistisch einschätzen: Kann man der Praktikumsstelle einen Mehrwert bieten?
Wenn ja, möchte man für diesen auch vergütet werden? Und wird man im Rahmen des
Praktikums überhaupt wirkliche Hilfe leisten können, oder sieht der Arbeitsplan
eher stupide Arbeiten vor (die selbstverständlich auch einmal erledigt werden
müssen, aber eben nicht nur)? Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und der
gewünschte Praktikumsplatz auch ein wirkliches Mehr an Erfahrung verspricht,
kann das Praktikum eine wirklich lohnende Investition sein bevor man sich später
in den unterschiedlichen Jobbörsen auf Jobsuche begibt.
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