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Kinderbetreuung allgemein |
Um ein sorgenfreies Studium mit Kind zu ermöglichen, ist eine regelmäßige und
zuverlässige Betreuung besonders wichtig. Neben temporären Angeboten (stundenweise
Betreuung durch Verwandte, Babysitter,
Freunde) sind viele junge Eltern deshalb auch
auf eine halb- bzw. ganztägige Betreuung angewiesen. So können in Ruhe Seminare und
Vorlesungen besucht werden, während man den Sohn oder die Tochter in guten Händen weiß.
Ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala fungieren dabei Kinderkrippen,
Kindertagesstätten (Kitas) sowie Kindergärten. Diese bieten jeweils
für unterschiedliche Altersgruppen vom Baby bis zum Vorschulkind eine bedarfsgerechte
Betreuung an.
Auch die
Betreuungszeiten können von Einrichtung zu Einrichtung variieren: Während mancher
Kindergarten ausschließlich vormittags geöffnet ist (und somit ideal für Studierende,
die sich bereits viele Zeiten frei legen können oder für Teilzeit- bzw.
Fernstudenten )
oder einzelne Zusatznachmittage anbietet, bieten Kindertagesstätten oft eine ganztägige
Betreuung an. Ein weiterer wichtiger Aspekt auf der Suche nach der passenden Betreuung
fürs Kind ist der Träger des Kindergartens bzw. der Kita oder Krippe: Grundsätzlich kann
zwischen öffentlichen und privaten Trägern unterschieden werden, darüber hinaus gibt es
auch noch Mischformen oder beispielsweise kirchliche Einrichtungen (die zwar per
Definition nicht öffentlich sind, heute aber fast immer allen Kindern verschiedener
Konfession offen stehen). Städtische Einrichtungen machen dabei den Großteil aller
Kindergärten und Kitas aus - hier ist eine kostenlose, mindestens halbtägige Betreuung
möglich, auf die Kinder von Studierenden in der Regel ein Anrecht haben.
Zumindest in der
Theorie ist somit ein Kindergartenplatz zwischen dem dritten Lebensjahr und der
Einschulung gesichert, wobei dieser Platz nicht immer in direkter Wohnortnähe sein muss.
Kinderkrippen und private Einrichtungen, zum Beispiel alternative Kinderläden oder
Waldorfkindergarten, können kostenpflichtig sein und mitunter lange Wartelisten haben.
Es empfiehlt sich daher bereits für werdende Eltern im Studium, rechtzeitig vorzusorgen
und verschiedene Einrichtungen anzuschauen. Informationen und Hilfe können beim Kinder-
und Jugendamt der jeweiligen Stadt erfragt werden. Darüber hinaus bieten auch
Universitäten Anlaufstellen für Studierende mit Kind, in einigen Unis sind sogar eigene
Uni-Kindergärten eingerichtet worden.
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